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Willkommen beim Rindergesundheitsdienst RGD

 
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Aktuelles

PathoCalf – endlich etwas Durchblick im Nebel

Es ist ein Problem, das sich durch alle Bereiche der Nutztierpraxis zieht, in der Kälberaufzucht und –mast aber besondere Bedeutung hat: das weitgehende Fehlen einer systematischen Diagnostik vor der Auswahl einer spezifischen Therapie bei Patienten mit dem, was man gemeinhin als „typische Symptome“ bezeichnet. Das hustende Kalb mit deutlich verschärften Atemgeräuschen, der Fresser mit suppigem Durchfall, der Muni mit rezidivierender Tympanie: Diagnostik gilt als teuer, umständlich und bis zum Vorliegen der Ergebnisse vergeht (zu) viel Zeit. Doch das ändert nichts daran, dass eine „Good Veterinary Practise“ ohne eine saubere Diagnostik nicht vorstellbar ist und viele Therapieentscheidungen sonst nur einem „best guess“ gleichkommen. Tatsächlich gibt es einen schmerzhaften Mangel an validen Daten zum Erregerspektrum bei Faktorenerkrankungen und Antibiogrammen mit einer Charakterisierung typischer Resistenzmuster.

Diese Problematik steht seit Jahren im Fokus des erfolgreich etablierten Projekts „PathoPig“ – und inzwischen werden nun auch für Kälber über „PathoCalf“ Daten erhoben, die für alle Rinderpraktiker zu nutzen sind. Der Rindergesundheitsdienst hatte 2015 bei dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärmedizin Mittel beantragt, um diagnostische Massnahmen bei Bestandesproblemen vornehmen zu können. Bestandestierärzte hatten und haben die Möglichkeit, bei unklaren Problemstellungen und/oder Betrieben mit einer überdurchschnittlichen Krankheitsprävalenz in Zusammenarbeit mit dem Rindergesundheitsdienst eine systematische Diagnostik von virologischen, mikrobiologischen oder parasitologischen Erregern einzuleiten. Basierend auf den Ergebnissen ergeben sich dann spezifischen Empfehlungen zur Therapie und Prävention, die i. d. R. in einem Bericht an den Landwirt kommuniziert werden.

Die bislang vorliegenden Ergebnisse bestätigen einerseits, dass bestimmte Arbeitshypothesen weiter gültig sind, wie z. B. die grosse Bedeutung von Cryptosporidien bei neonatalen Diarrhoen. Andererseits wurde eine Vielzahl von bislang so nicht vermuteten Ergebnissen erarbeitet, wie z. B. der vergleichsweise geringen Prävalenz von BRSV bei Nasentupfern von akut lungenkranken Kälbern bei einer unerwartet grossen Bedeutung von Mykoplasmen im Rindergrippe-Komplex. Gleichzeitig macht der wiederholte Nachweis von multiresistenten Enterobacteriaceae bei Kälbern mit Durchfall deutlich, dass hier eine erhebliche Herausforderung für den Rinderpraktiker liegt. Eine vollständige Auswertung der Befunde und Diagnosen erfolgt im Rahmen einer Dissertation.

Alle an spezifischen Fragestellungen interessierten Praktiker können jederzeit mit dem RGD Kontakt aufnehmen, um von den Vorteilen von „PathoCalf“ für die weiterführende Diagnostik zu profitieren.





Diagnoseschlüssel_Kurzversion_Tierärzte_DE_20161123.pdf


Kälbergesundheitsdienst (KGD) gegründet

Der Verein Kälbergesundheitsdienst wurde am 16. Dezember 2016 in Zürich gegründet. Ziel des Projektes: eine Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls durch die Umsetzung effektiver Präventionskonzepte und damit eine wesentliche Reduktion des Einsatzes von Antibiotika. Der Verein KGD wird Leistungsaufträge an den bestehenden Rindergesundheitsdienst (RGD) erteilen.

 
Zusammenarbeit der Tiergesundheitsdienste
Wir arbeiten mit den anderen Tiergesundheitsdiensten zusammen, dem Beratungs- und Gesundheitsdienst für kleine Wiederkäuer (BGK) und dem Schweinegesundheitsdienst (SGD).

                                            Schweinegesundheitsdienst   
 
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